Staatliche Diplomskilehrerausbildung 2024/25

Die staatliche Diplomskilehrerausbildung, Lehrgang 2024/25 ist am 3.11.2024 in Mandarfen/Pitztal gestartet.  Der zweite Kursteil fand vom 15.11. – 24.11.2024 in Hintermoos statt. 

Aktuell findet der dritte Kursteil in Ischgl statt. Ab dem fünften Kursteil erfolgt die Ausbildung inklusive der Alpinausbildung bis hin zu den kommissionellen Abschlussprüfungen in St. Christoph am Arlberg; die D-Trainerausbildung als neuer Teil der staatlichen Diplomskilehrerausbildung findet in Hintermoos statt.

Staatliche Diplomskilehrerausbildung 2025/26
Die Eignungsprüfung als Voraussetzung für die Teilnahme am Lehrgang findet am 24./25. März 2025 in Maria Alm statt. Zur bestmöglichen Vorbereitung der Kandidatinnen und Kandidaten auf die Eignungsprüfung und insbesondere für die CTT-Technikprüfung (ehemals „Euro-Test“) bietet der ÖSSV vom 22. – 24. März 2024 in Maria Alm ein Vorbereitungscamp an. Inhalte des Vorbereitungscamp:
•RTL-Training am Hang der CTT-Technikprüfung
•Stangen- und Techniktraining mit Videoanalyse
•Prüfungssimulation mit Zeitnehmung auf der CTT-Technik-Prüfungspiste

Derzeit finden in den Landesskilehrerverbänden zahlreiche Ausbildungslehrgänge für Ski-, Snowboard- und Langlauflehrer:innen in den verschiedenen Ausbildungsstufen statt. Insgesamt werden pro Jahr ca. 12.000 Personen aus- und weitergebildet. Die Grundlage für die Ausbildung der österreichischen Schneesportlehrer:innen ist der Österreichische Skilehrplan „Snowsport Austria – Die Österreichische Skischule. Vom Einstieg zur Perfektion in vier Stufen“. 
 

Allianz Zukunft Winter

In der Allianz Zukunft Winter sind die Vertreter der Skiindustrie, der Wirtschaftskammer Österreich, der Österreichwerbung, der Bergbahnen und des österreichischen Skischulen (mit dem ÖSSV) zusammengeschlossen. Es geht hier vor allem um die Förderung des österreichischen Wintertourismus. 
 

Am 14. November 2024 ging im Tauern Spa Kaprun das 2. Medien Forum Zukunft Winter über die Bühne. Entscheidungsträger aus den Bereichen Skisport, Tourismus und Seilbahnwirtschaft diskutierten vor Journalisten über die Zukunft der Branche. Der unmittelbare Ausblick auf die bevorstehende Wintersaison 2024/25 ist laut den anwesenden Branchenexperten ein durchwegs positiver. Wie unter anderem Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, erklärte, planen 17 Mio. Menschen „fix“ einen Winterurlaub in Österreich, 29 Mio. Menschen „sehr wahrscheinlich“. 

In neun der zehn wichtigsten Herkunftsmärkte von Winterurlaubern befindet sich Österreich an erster oder zweiter Stelle. Nur in Großbritannien nimmt Österreich hinter Frankreich, der Schweiz und Italien den vierten Rang ein.

Mehr „Abenteuer Natur“ als Après-Ski

Wie die Einstellungen der 14- bis 29-Jährigen aus der Mittelschicht und der gehobenen Mittelschicht gegenüber dem Skisport sind, präsentierte der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier per Videozuschaltung in einem Upgrade seiner Fokusgruppen-Jugendstudie aus der vorangegangenen Saison. Befragt wurden dabei Jugendliche in Hamburg und Wien. Die vier wichtigsten Freizeittrends dieser für den Skitourismus relevantesten jugendlichen Zielgruppe fasste Heinzlmaier mit den Schlagworten „Abenteuer Natur“, „Gesundheit“, „natürliche Schönheit“ und „New-Age-Wellness“ zusammen. „Party und Après-Ski“ stehen bei den Jugendlichen der Mittelschicht nicht im Vordergrund. Man gehe in dieser Zielgruppe lieber früher ins Bett, um am nächsten Morgen fit für das Skifahren zu sein, so Heinzelmaier. 

Werbung auf digitalen Plattformen

Während jugendliche Skifahrer aus der wichtigsten Zielgruppe im Winterurlaub eher „konservatives“ Verhalten an den Tag legen, brauche wirkungsvolle Tourismuswerbung für diese Gruppe laut Heinzelmaier dennoch „Nonkonformismus und Grenzüberschreitung im Red-Bull-Stil, Witz und Ironie“. Der Skiweltcup und seine Stars seien weder bei den in Hamburg noch in Wien untersuchten jugendlichen Zielgruppen Aushängeschilder für den Wintertourismus. Während der Skiweltcup im Fernsehen eher selten verfolgt werde, wirke digitale Werbung über Kanäle wie TikTok, Instagram und Snapchat. Junge Leute lernen vor allem von ihren Eltern und in Schulskikursen das Skifahren. Je früher es ihnen beigebracht wird, desto länger bleiben sie dem Wintersport in späteren Jahren verbunden. 

Nachhaltigkeitsinitiativen noch zu wenig bekannt. 

Nachhaltigkeit und der Bereich Naturschutz ist nach wie vor ein wichtiges Thema, das laut Tourismusforscher Holger Sicking von der  Österreich Werbung weiter an Bedeutung gewinnen wird. „Der Klimawandel und die daraus resultierenden Veränderungen werden in der Bevölkerung wahrgenommen“, so Sicking. Wie Holger Sicking weiter ausführte, gebe es zahlreiche Initiativen in den Skigebieten, um Wintertourismus nachhaltiger zu gestalten – wie beispielsweise den Einsatz von erneuerbaren Energien. Dies sei aber unter den Gästen noch zu wenig bekannt. Seitens der Österreich Werbung plädiert man dafür, das Winterangebot über Skifahren hinaus durch andere Freizeitaktivitäten, wie z. B. Winterwandern, zu erweitern. 

Factsheets Wintertourismus

Die Österreichwerbung hat rund um den Wintertourismus in Österreich Factsheets (im Zusammenhang mit der Bedeutung der Skischulen in Zusammenarbeit mit dem ÖSSV) erstellt. Siehe dazu…

Eine gleichwertige Alternative zum Skifahren zu finden sei aber nicht möglich, war die einhellige Meinung aller am 2. Medien Forum Zukunft Winter vertretenen Experten.