37. Interski Internationaler Kongress Vail (Colorado, USA): 4. bis 10. April 2027

Der Interski Congress findet alle vier Jahre statt und ist ein internationales Treffen und eine Feier des Schneesports, das Ausbilder aller Disziplinen aus der ganzen Welt zusammenbringt. Die Veranstaltung kehrt zum ersten Mal seit 1968 in die Vereinigten Staaten zurück und wird von der Professional Ski Instructors of America-American Association of Snowboard Instructors moderiert

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Österreichische Skikultur

Arno Klien ist es gelungen, den Bogen zu spannen von den Anfängen des Skilaufes bis zu aktuellen Perspektiven – knapp und wissenschaftlich basiert lesbar zu gestalten. Er erzählt über sich: "Mein Vater Josef KLIEN war schon 1926 im ersten Kurs für Studenten in St. Christoph bei Janner, wobei 1x in der Woche der berühmte Hannes Scheider rauf gekommen ist. Der Schulfreund meines Vaters in Hohenems war Anton KÄSTLE. Kruckenhausers Frau Luise HUTTARY machte 1933 am Gym in Hollabrunn ihr Probejahr, heiratete dann den Leica-Fotografen Kruckenhauser, der in Stockerau die Bilder für den Turnerneuerer Adabert SLAMA machte. Mein Vater wurde ja 1938 von Klosterneuburg strafweise nach Hollabrunn versetzt. Schon im Schuljahr 1951/52 organisierte er den ersten Nachkriegsskikurs als Sammelskikurs am Gymnasium im Jänner 1952 in Rasing bei Mariazell, an dem auch ich teilnehmen durfte; als Vorbereitung dazu zeigte er im Dezember 1951 für die gemeldeten TeilnehmerInnen einen Skilehrfim. Im Anschluss daran besuchte er vom 16.-25.4.1952 einen Schilehrgang in St. Christoph in der Stufe "Grundschule" einschließlich praktisch-methodischen Übungen.

Mein Weg zum "Staatlichen" war vorgezeichnet bei Hoppichler in Obergurgl (Kursbester/Sondervermerk), Salzburger Landesskilehrer am Obertauern (mit Eignungsprüfung für die Staatliche) und im Dezember 1963 in St. Christoph bei Kruckenhauser: mit Inge & Arno Klien - erstes Ehepaar, das die Staatluche machte. 1 Woche später sitze ich im Flieger im Southbound für 1 Saison nach Japan, mit Horst May, Friedl Tscherne, Gottfried Otepka & Fritz Baumrock).

Zum Buch: “Es sind viele Faktoren, die das Entstehen einer geografisch und historisch basierten, nach elitären Anfängen dann demokratisch gewachsenen und soziologisch verwobenen Österreichischen Skikultur im Sinne von Historiker Tschofen (2019) an diversen Hot-Spots („Wiegen des Skilaufs“) ausmachen.”

Wenngleich aus dem zentralasiatischen Raum des Altai-Gebirges stammend – was schon Nansen erkannt hatte - hatte der Skilauf eine längere Entwicklungsreise zurückgelegt, um nach Europa und damit nach Österreich zu gelangen. Hier soll hingewiesen werden auf das inselartige Vorkommen in den ehemaligen Kronländern der Donau-Monarchie, sowie die Pionierphasen, den Einfluss von Förstern und Jägern, die Bedeutung der Verkehrserschließung besonders durch Eisenbahnen, Militär, Schule, Wettkampf, die Herausbildung von Idolen und Helden, Erfindungen, Museen, Wirtschaft, Klima, sowie das Wirken von Österreichern im Ausland.

Transformatorische Perspektiven des Schneesports und des Wintertourismus runden dieses auch ästhetisch ansprechende Werk ab. Die Internationalität kommt zum Ausdruck in den fünf Sprachen, den Trennblättern und den interessanten Vorworten.

Das Buch ist um € 20.- zuzüglich Versand, direkt beim Autor erhältlich.

Bei Interesse bitte ein E-Mail an: arno.klien@~@telemark-austria.at

ÖAKS - Fachtagung

Am 7.1.2026 fand in Dienten/Hochkönig (Dientnerhof) die ÖAKS Fachtagung statt.

Dabei wurde Bericht erstellt und Peter Ankner stellt das Projekt „schneeWISE“ statt, eine digitale Version des Lawinensuchens. 

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