2003 Crans Montana/Schweiz

18. bis 25. Jänner 2003, 800Teilnehmer, 32 Nationen

Das Wintersportzentrum hatte nach dem Rückzug des Mitbewerbers Australien kampflos gewonnen. Trotzdem war der Einsatz, den Ort vorzustellen, gewaltig. Gastgeber war nach 50 Jahren wieder die Schweiz. Internet sollte eine Rolle spielen und vernetzte Kommunikation im Ort die Teilnehmer leiten. Letztlich konnte das Anliegen ncht ganz realisiert werden. Aber: Ein großer Erfolg waren die Workshops, die Beteiligung der Kongressteilnehmer und die Seriösität und Anstrengungen der Workshopleiter.

Anfangs war die Schneelage ungewöhnlich für einen Jänner in der Schweiz, dann aber kam die weiße Pracht und erlaubte auch Fahrten abseits der Pisten.
Die Performance der einzelnen Nationen wird immer ähnlicher und zu viele Abfahrten in einer Session ermüden sichtlich die Zuschauer. Man wird sich daher wahrscheinlich Aufgabenstellungen wiederum einfallen lassen müsse. Insgesamt war es eine Abkehr von der reinen Show zu Demonstrationsvorführungen, die als Grundlage für die darauf aufbauenden Worksshops dienten.

Eine schöne Sache war der "Weltrekordversuch im Kurzschwingen über 60 Minuten". Weniger das Ergebnis (ca 10.000 Schwünge) war das Wichtigste als die spürbare Freude, die die Vertreter der einzelnen Nationen bei der Sache hatte.

Denn dem Gedankenaustausch unter den Demonstratoren, dem Informationsaustausch unter den Delegationen und dem "Fun" galt wohl der Kongress. Und das ist zweifellos gelungen.

Zum Präsidentenamt bewarben sich der geschäftsführende Vizepräsident Kjell Ruder (Schweden), Erich Melmer (Österreich) und Eduardo Roldan (Spanien). Das Rennen um die Präsidentschaft machte (überraschend) mit einer Stimme mehr Erich Melmer aus Österreich.

Korea hatte die Nase vorne bei der Bewerbung um den nächsten Kongressort und setzte sich damit gegen Mont Tremblant (Canada) und Sexten (Italien, Südtirol) deutlich durch. Yongpyong, drei Stunden von Seoul entfernt, ist aus dem Weltcup-Geschehen bekannt. Korea hat 40 Millionen Einwohner, davon 6 Millionen Skibegeisterte. Wir werden sehen.

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