1999 Beitostølen, Norwegen

10. bis 17. April 1999, 1100 Teilnehmer, 32 Nationen

Wiederum Skandinavien. Ein großer Erfolg waren die Workshops: die Familie blieb beisammen und tauschte ihre Erfahrungen im Lehrwesen aus.

Vieles aus dem nordischen Skilauf und der Winternatur kam zum Tragen.
Man hatte sich aber zweierlei vorgenommen. Erstmals ein Motto: "Snowsport in Change". Aber Interski hatte nicht verstanden, diese Vorstellungen auch allen Teilnehmerländern vertraut zu machen.

Paul Romagna, Nachfolger Hoppichlers in Österreich, stellte ausschließlich auf Carving – die neuen Schwungformen unter dem Diktat des kürzeren Ski – ab.
Österreich zeigte auch neues, umstrittenes, aber im Verlauf der Woche aus Neugier sehr frequentiertes, Gerät. Wird das der Neue Schneesport?

Und die Nationen sollten Behinderte im Schneesport in die Vorführungen, ja eigentlich in den gesamten Kongress integrieren. Dem kamen viele Nationen – insbesondere die Deutschen - nach, bedauerlicherweise nicht Österreich.

Die schwedische Skischule setzte alles auf Kommunikation und Animation, also auf Qualitätsverbesserung des Umganges mit dem Skischüler und setzte damit ein Zeichen.

Ein Mann der ersten Stunde, Kurt Kreiselmeyer aus Deutschland, wurde neuer Interski-Präsident. Das Schicksal will es, dass er einem heimtückischen Krebsleiden zur Hälfte seiner Amtszeit, erliegt.

Kongress: Das nächste Mal in der Schweiz.

Weiter ►
◄ Zurück