1991 St. Anton/Österreich

11. - 19. Jänner 1991, 2300 Teilnehmer, 19 Nationen

40 Jahre nach dem ersten internationalen Skilehr-Kongress wieder Rückkehr an den Arlberg. Aus einem Familientreffen ist ein Welt-Kongress geworden.

Als Eröffnung eine Abendshow der Superlative. Die Simultanübersetzung wie in Kanada über Rundfunk – für europäische Verhältnisse ein kleine Sensation. Zum ersten Mal gab es ein tägliches Nachrichtenblatt mit aktuellen Beiträgen. Referate wurden gegliedert.

Das Snowboard war zunehmend Blickfang vieler Länderdemonstrationen.
Alle fahren gleich. Die "kleinen" Länder haben brilliante Vorführteams.

Frankreich ist nicht dabei. Der Grund: wesentliche Differenzen zu wirtschaftlichen Fragen des Skilehrwesens im europäischen Raum, also keine Skifachprobleme.
Zum Thema Naturschutz wurde ein eigenes Symposium durchgeführt.

Eine Erklärung des Weltverbandes zur Verantwortung der Skiläufer der Natur gegenüber wurde der Presse übergeben.

Der deutsche Kenner Ekkehart Ulmrich damals: "Alle fachlich noch so ausgeklügelten Unterrichtssysteme nutzen wenig, wenn sie sich auf dem Markt nicht verkaufen lassen. Kommerzielle Aspekte werden den Gang der nächsten Kongresse entscheiden. Die Schere zwischen spektakulärem Demonstrationsgebaren bei den Kongressen und handfesten Überlegungen, wie die Skischulkassen zu füllen sind, wird sich weiter öffnen."

Nach kurzer Diskussion zum nächsten Kongressort: auf nach Japan.

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