1987 Banff/Kanada

17. - 24. Jänner 1987, 1400 Teilnehmer, 18 Nationen

Norman Crerar, der OK-Präsident des 13. Interski hatte im Vorfeld dieses Kongresses auf finanziellen Bedenken hin geantwortet: "Ask God for money - He will give you some". Letztlich waren es sehr irdische Sponsoren, nämlich Bierbrauer, die die Veranstaltung ermöglichten und – zum ersten und bisher letzten Mal – auch den Namen aufprägten: Labatts Interski.

Und da war ein riesiges Hotel, das alle beherbergte. Ein ganz neues Verhältnis.

Die 18 nationalen alpinen Demonstrationen befassten sich mehrheitlich mit der Präsentation der choreographisch ausgeschmückten nationalen Lehrmethoden.

Die Österreicher waren die besseren Choreographen. Sie fuhren stilistisch schöner und einheitlicher als die Schweizer, dafür fuhren diese natürlicher und technisch effizienter. Eine Ausnahme war die Demonstration der Schweden, die mit neuartigen didaktischen Vorstellungen und technischen Impulsen besonders zu beeindrucken wussten.

Die Simultanübersetzung geschah über die örtliche Radiostation und war damit auch im Freien gegeben. Das großzügige Kongresszentrum und der Demonstrationshang waren aber nur mit Autos zu erreichen.

Das führte zur Situation, dass viele Referate und auch einzelne Demonstrationen schlecht besucht waren, umsomehr, als sich täglich ein nicht geringer Teil der Kongressteilnehmer mit dem Ziel „Helikopter-Skiing“ oder „Sightseeing“ anderswo befand.

Eine Änderung an der Spitze des Internationalen Verbandes für das Skilehrwesens: Dr. Adolf Odermatt trat als Präsident zurück, und Prof. Franz Hoppichler wurde neuer Interskipräsident. Die Verdienste Dolf Odermatts wurden mit der Ehrenpräsidentschaft honoriert.

Karl Gamma zu Wahl des nächsten Kongressortes: Sowohl die Schweden als auch die Leute von St. Anton hatten schon im voraus Absprachen getroffen und überall mit modernsten Mitteln (Restaurants, Werbegags) ihre Ambitionen in Erinnerung gerufen.“ Also: St. Anton.

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