1983 Sexten/Italien

15. - 22. Jänner 1983, 1200 Teilnehmer, 24 Nationen 

1200 Gäste aus insgesamt 24 Nationen waren ein neuer Rekord. Nach Zao hatte der Verband sich in langen und gründlichen Gesprächen mit einer möglichen Reorganisation der Interski-Kongresse und mit entsprechenden neuen Zielsetzungen befasst. Man hatte dabei auf vermehrte methodische Beiträge für Sexten geeinigt.

Karl Gamma: Die Abmachung war von den meisten Nationen vergessen worden. Einzig Italien zeigte aufgrund seiner besonderen Möglichkeiten erfrischende Unterrichtsmöglichkeiten mit Kindern, und wir Schweizer versuchten Methodisches mit Technischem gemischt darzubieten. Sonst aber bot sich die gewohnte Figurenparade der besten Skilehrer der Welt. Wir fuhren alle fast gleich, aber wir kleideten unsere Bewegungen in verschiedene Erklärungen, weil wir nationale Schwerpunkte setzten und nationale Auffassungen vertraten."

Gustav Thöni stand im Mittelpunkt. Die alpinen Demonstrationen brachten als Neuheit - mit dem Umweg über Amerika allerdings - den alten Telemark zurück in die Alpen, etwas modernisiert zwar, aber mit Spezialausrüstung meisterhaft vorgeführt.

Jugoslawien stellten zum ersten Mal unter großem Beifall die frühzeitige Orientierung der Skischüler auf den Rennskilauf vor.

Die gesamte Veranstaltung war ein "Kongress mit Atmosphäre". Die Geschlossenheit des Dolomitendorfes und die freundschaftliche Begegnung ließ an Storlien erinnern.

Für den nächsten Kongress bewarben sich Kanada und Finnland. Der Kongress ging wieder nach Übersee: nach Banff in Kanada.

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