1975 Strbske Pleso/CSSR

19. - 26. Jänner 1975, 650 Teilnehmer, 21 Nationen

Im Dezember 1971 verlor Interskipräsident Jean Franco bei einem tragischen Autounfall sein Leben. Dr. Adolf Odermatt übernahm als erster Vizepräsident interimistisch die Leitung des Internationalen Verbandes für das Skilehrwesen. Österreich war seit 1972/73 wieder die beste Mannschaft im Weltcup, und Gustav Thöni seit 1970/71 der überragende Mann.

Was zu erwarten war, der 10. Interski-Kongress in der Tatra brachte wenig Neues und, wie seit jeher, fuhren alle Demonstrations-mannschaften wieder Schönskilauf.

Die OK-Technik fand den gleichen Platz bei den Vorführungen wie die Umsteigeschwünge.

Karl Gamma: "Österreich, an dessen Spitze nun Franz Hoppichler stand, ließ mit dem Thema "Grundeinstellung - Basis der Schwünge" erkennen, dass es wichtigeres gab als die Wellentechnik. Eine angenehme Kongressneuheit bot Polen mit seinen 8 Demonstratorinnen."

Die Schweiz hatte das Thema »Skiunterricht und Sicherheit« gewählt. Interterm wurde ins Leben gerufen. Ein Segen für Präzision und Verständigung über (Sprach-)Grenzen hinweg

Glanzpunkt des Kongresses in der Hohen Tatra war die Gemeinschaftsshow unter der Regie von Erhard Gattermann vor 30.000 (!) Zuschauern. Toni Seelos sowie Wedel-Vater Kruckenhauser fuhren ihren Part mit.

Zitat: "Interski sind die Olympischen Spiele der Skilehrer“. Der Zwang, alle vier Jahre zu zeigen, was man im eigenen Land kann und will, lohnt offensichtlich alle Mühe und jeden Aufwand, er sichert die Entwicklung und die Zukunft der Kongresse".

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