1965 Bad Gastein/Österreich

8. - 14. Jänner 1965, 500 Teilnehmer, 22 Nationen

Eine Simultananlage musste die sprachliche Kommunikation erleichtern.
Der Kongress sollte vor allem methodische Probleme des Skilaufs behandeln, trotzdem wurde der Nationenvergleich nicht durchgeführt. Auch wieder stärker im Mittelpunkt: die Nordischen.

Japan, erstmals aktiv dabei, demonstrierte exakt österreichische Skischule. Die Amerikaner hielten sich auch an die Österreicher. Italien zeigte Schwünge mit kleinen Rotationshilfen.

Die Franzosen, damals zweitstärkste Skination, mit ihrer natürlich wirkenden Fahrweise bei ungezwungen offener Skistellung, bekannten sich nach wie vor zu ihrer Rotation. Sie ließen aber auch Elemente der Renntechnik in ihre Demonstration einfließen: Charles Bozon demonstrierte den von ihm entwickelten Jetschwung.

Kruckenhauser versuchte die Diskrepanz zwischen Stemmen und parallelem Skifahren durch den sogenannten »Breitschwung« zu überbrücken, was im Kreis der Berufsskilehrerschaft für große Aufregung sorgte. Man glaubte, darin eine Abkehr vom Schönskilauf mit geschlossener Skiführung zu erkennen. Letztlich setzte sich der Name "Wedelaufbauschwung" durch.

Kruckenhauser versuchte die Diskrepanz zwischen Stemmen und parallelem Skifahren durch den sogenannten »Breitschwung« zu überbrücken, was im Kreis der Berufsskilehrerschaft für große Aufregung sorgte. Man glaubte, darin eine Abkehr vom Schönskilauf mit geschlossener Skiführung zu erkennen. Letztlich setzte sich der Name „Wedelaufbauschwung durch“.

Die Schweiz war mit dem Show-Charakter, den der Interski-Kongress mittlerweile angenommen hatte, nicht mehr einverstanden.

Kruckenhauser wird zum dritten Mal Präsident des Internationalen Verbandes für das Skilehrwesen.

Eine logische Folge des Kongresses von Monte Bondone – war die Gründung eines dritten Arbeitskreises: "Skilauf im Schulwesen".

Der Kongress aber verließ Europa. Die Konkurrenz Canada vs. USA gewann Aspen, im Westen von Amerika.

Weiter ►
◄ Zurück