1957 Storlien/Schweden

6. bis 13. Jänner 1957, 14 Nationen

Der 4. Internationale Kongress für Skilehrwesen fand, organisiert von "Frilufts främjandet", unter dem Vorsitz von Gösta Frohm in Storlien (Jämtland, Schweden), hart an der norwegischen Grenze, unweit von Are statt. Jeder Kongreßteilnehmer wurde sogleich nach der Ankunft mit nordischem Gerät ausgerüstet.

Keine Hotelstadt, kein Liftzentrum – ein nordisches Skigebiet! Diesen Umständen und der schwedischen Gastfreundschaft dürfte es zu verdanken sein, dass der Kongress in der Erinnerung der Teilnehmer weiterlebt als der Kongress der guten Kameradschaft.

Um Klarheit zu schaffen, entwarf Kruckenhauser den 'Nationenvergleich'. Die Nordländer interessierte die Beinspieltechnik für die Integration in den Langlauf.

Frankreich und die Schweiz "rotierten", Österreich bot reifes Beinspiel.

Am letzten Kongreßtag (19 Grad minus, Windstille, tiefblauer Himmel, die Schweizer und Franzosen hatten es eilig mit der Heimfahrt) eroberte Österreich im Skigebiet von Are durch Alleindemonstration im stäubenden Pulver alle Nordländer.

Für den "Internationalen Verband für Skilehrwesen" wurde ein sehr weitherzig formuliertes Statut beschlossen.

Auch die Berufsskilehrer festigten ihren eigenen Zusammenschluss und blieben im internationalen Verband.

Was niemand erwartet hatte: Polen wurde der nächste Kongress zugesprochen.

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