INTERSKI Kongress 2007

27. und 28.1.2007 - Tag 2 und 3

Mit einer beeindruckenden Zeremonie wurde am Sonntagmorgen der INTERSKI-Kongress 2007 eröffnet. Bei minus 11 Grad Celsius und strahlend blauem Himmel zogen 32 Nationen in das Areal um den Airdome ein. Angeführt wurden die Teams und Delegationen von einer traditionellen koreanischen Tanz- und Musikgruppe, begleitet von den Klängen einer Militärkapelle.

Offizielle Begrüßung
Der Vorsitzende des Organisationskomitees, Tak Byun, begrüßte die Skilehrer aus aller Welt und drückte seinen Wunsch aus, dass die Entwicklung des Skisports durch diesen Kongress weiter vorangetrieben werden möge. JinSun Kim, Gouverneur der Region Gangwon, stellte die Provinz vor, die im östlichen Teil von Südkorea liegt: „Durch den Sport werden Grenzen überwunden und vielleicht geht auch von diesem Kongress ein Signal aus, einen Beitrag zur Wiedervereinigung Nord- und Südkoreas zu leisten“, gab der Gouverneur seiner Hoffnung Ausdruck. INTERSKI-Präsident Erich Melmer eröffnete anschließend offiziell den Kongress und bedankte sich bei allen Organisatoren für die erstklassige Vorbereitung.

Beeindruckende Praxispräsentation
Der Demo-Hang auf der Piste „Red“ war perfekt präpariert und mit einer Skishow aller Nationen wurde der Kongress auch in der Praxis gestartet. Junge Nachwuchstalente aus YongPyong präsentierten ein Fahnenmeer mit den Flaggen der teilnehmenden Länder. Die Demo-Teams der 32 Nationen waren gefordert, um den zahlreich erschienenen Gästen die ersten Eindrücke ihrer Fahrphilosophie zu präsentieren. Die Integration von Boardern, Telemarkern und Alpin-Skifahrern gelang. Mit 38 Fahrern trat der Gastgeber an: eine überragende, sehr dynamisch gefahrene Demonstration!

Feierlicher Abschluss
Der kulturelle Höhepunkt des Tages folgte ab 20.00 Uhr auf der Showbühne direkt am Fuße der Skistation. Nach wechselndem Wetter während des gesamten Tages begann die Show pünktlich und in dichtem Schneetreiben. Die koreanische Nationalblume, die Hibiskusblüte, wurde mit einer phantastischen Tanzeinlage zu Beginn verehrt. Dieser traditionelle Volkstanz spiegelt mit seinen graziösen und langsamen Bewegungen gezügelte Emotionen wider. Eine Break-Dance-Gruppe aus Seoul zeigte einen konträren Part und heizte das Publikum auf, bevor vier Geigerinnen rockig aus „Schwanensee“ aufspielten. Mit einem großartigen Feuerwerk neigte sich der Tag seinem Ende zu. Fazit: höchst professionell und ansprechend vorbereitet. Eine perfekte Show!

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