Tagungen Schneesport-Lehrwesen

Interski-Austria veranstaltet regelmäßig (auch in Absprache mit dem Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur) einer langen Tradition folgend die "Tagung Schneesport-Lehrwesen" ("Skilehrwesen"). Damit wird ExpertInnen aus ganz Österreich Gelegenheit geboten, aktuelle Themen zum Skilehrwesen zu diskutieren und Wege für die Zukunft aufzuzeigen.

36. ordentlich Generalversammlung, 20. September 2018, 13:30

36. ordentliche Generalversammlung
20. September 2018, 13:30 – 16:00 Uhr

Haus des Sport, Großer Sitzungsaal
Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien

Tagesordnung
1. Begrüßung, Eröffnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der 35. oGV
3. Bericht des Vorstandes und Diskussion
a) Präsident, b) ÖSSV, c) ÖVSI, d) ÖAKS, e) Geschäftsführung
4. Bericht der Rechnungsprüfer
5. Nominierung des Vorstandes für die kommende Funktionsperiode
6. Anträge und Beschlussfassung (statutengemäß beim Vorstand spätestens 1 Woche
vor Abhaltung der GV schriftlich einzubringen)
7. Allfälliges

INTERSKI-AUSTRIA ersucht alle Mitglieder und Interessierte um die Teilnahme an dieser
wichtigen Veranstaltung.

Fachtagung - Kitzbühel - 29. bis 30. September 2017

Die aktuelle Fachtagung wurde im Hinblick auf die Bewerbung für den Internationalen Interski-Kongress 2023 in Kitzbühel (Rasmushof, Hermann-Reisch-Saal) in der Zeit vom 29. bis 30. September 2017 durchgeführt.

 

Nach den Neuwahlen im ÖVSI stehen nunmehr DDr. Rudolf Leber als Präsident und Herbert Mandl als Vizepräsident an der Spitze. Ebenso gab es einen Wechsel in der Führung des ÖAKS, dessen Vorsitzender der Fachinspektor in Niederösterreich, Prof. Mag. Gerhard Angerer, ist. Sie folgen Ing. Hans Peter Kunz (links mit Urkunde),  Fachinspektor Prof. Mag. Conny Berchtold und Hofrat Mag. Werner Wörndle (rechts) im Vorstand des Vereines Interski-Austria nach. Ihnen wurde unter großem Beifall der anwesenden ExpertInnen der Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Die Fachtagung war in einzelne Themenbereich gegliedert und sah jeweils Referate und eine Diskussion dazu vor.  Die Hauptthemen waren neben der Frage „Wie wird sich der Schneesport entwickeln“ und „Welche Antworten hat der Tourismus darauf“ die „Erfahrungen zu den Interski-Kongressen“ und die „aktuellen Entwicklungen in den Ausbildungsorganisationen ÖSSV, ÖVSI und ÖAKS“

Im Rahmen der Fachtagung Schneesportlehrwesen in Kitzbühel wurde zwischen prominenten Vertretern der Stadt, des Tourismus und der Seilbahnen und von Interski-Austria eine Vereinbarung zur Bewerbung um die Durchführung des Internationalen Kongresses 2023 in der Region geschlossen.

 

Die nachstehenden Überlegungen wurden von den TeilnehmerInnen am Ende der Veranstaltung einvernehmlich verabschiedet:

  • Der Schneesport von Morgen ist vielfältig. Es ist notwendig, Begeisterung für eine der vielen Facetten zu erreichen. Dazu zählt vor allem die Zielgruppe der Jugend.
  • Der Aufwand, die entsprechenden Bedingungen in den Wintersportdestinationen, zu schaffen ist groß: aber zunehmend nicht nur an ökonomischen, sondern auch an ökologischen Kriterien zu orientieren.
  • Internationale Interski-Kongresse sollten weltweit die Auseinandersetzung auch mit diesen Gegebenheiten widerspiegeln. Änderungen sind notwendig.
  • Das Ziel der Fachtagung, Informationen aus den Bereichen des ÖSSV, ÖVSI und ÖAKS auszutauschen wurde grundsätzlich erreicht. Noch mehr Schwergewicht auf diese Inhalte in künftigen Tagungen wird gewünscht.

    Thema: Wintertourismus und Schneesportlehrwesen

    Bemerkungen zur Zukunft des Wintertourismus ("The Future of Winter Travelling")

    Prof. Mag. Hubert Siller , Fachhochschul-Professor, Leiter des Department für Tourismus- & Freizeitwirtschaft am MCI Management Center Innsbruck

    Der Referent geht von der Entwicklung von „Skier Visits“ (Vanat 2017) seit 200 aus. Ein Rückgang auch in den Alpen ist zu verzeichnen. Aktuelle Zahlen nennen 386 Millionen Übernachtungen in einschlägigen Betrieben (weite 126 Millionen andere) weltweit, davon rund 15 % in den EU-Ländern in den Alpen. Auf den Winter entfallen mehr als 43 % der Übernachtungen im Winter (1. Nov. Bis 30. April) in den Alpen. Nur jedes 2. Bett in den Alpen ist „commercial“, jedes 6. Bett in einem Hotel.

    In Tirol liegt die Verteilung Sommer-Winter bei 58 % zu 42 % (gleich Vorarlberg, höher als Salzburg, umgekehrt zu Bayern oder der Steiermark).

    158 Millionen Skitage werden in den Alpen gezählt (d.s. 45% der weltweiten; 51 Millionen in Österreich, 48 Millionen in Frankreich, 25 Millionen in der Schweiz, 29 Millionen in Italien).

    Das Referat nennt als strategische Herausforderungen: „The Snow Experience Economy“ und „Sustainability Climat Change“, „Winter Travelling is Active Recreation and Health Care“.

    • Snow Experiences are unique and not substitutable.
    • Snow Experience Economy istr based upon guest’s highest satisfaction level.
    • Past Winter seasons are references and strategy-drivers fort the next decades (+2°C in winter until 2100).

    The future of winter travelling in the alps will be more sustainable (energy, water, space, eco-efficiency).
    Der „touristische Fussabdruck“: Die Gesamtzahl an Skigebieten, Seilbahnen und Pistenkilometer im Alpenraum wird langfrisitig abnehmen. (<1% der Alpenfläche). Der touristische Klima-Fußabdruck wird im Wintertourismus überwiegend durch die Anreise und die Unterkunft bestimmt (> 80% aller CO2 Emmissionen). Investitionen in nachhaltiges Energie-, Wasser- und Flächen-Management sind wirtschaftlich und können zu einem erheblichen Wettbewerbsvorteil im internationalen Tourismus werden.

    Als Schlussfolgerungen nennt der Autor:

    • Skiing will remain the core product of winter holidays in the Alps in the future, complementary movement and relaxation offers are indispensable for a sustainable development.
    • The demand for winter holidays in the Alps is determined not by climate change itself, but by weather, snow and accessibility.

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    Investitionen des Tourismus in den Schneesport

    Dr. Josef E. Burger , CEO der Bergbahn AG Kitzbühel

    Auch in diesem Referat wurde zunächst der „Globale Tourismus“ als Wachstumsindustrie, aber mit differenzierter Entwicklung vorgestellt (UNWTO Tourismus Highlights) sowie die Seilbahnindustrie weltweit an der Grenze des Wachstums (International Report on Snow & Mountain Tourism). Es wird der Rückgang der „Skies-Days“ weltweit (bis 2015/16) ebenfalls angesprochen, mit dem Hinweis insbesondere auf in Japan und die Schweiz. Im Gegensatz dazu hat die Kitzbühler BAG seit dem Winter 2008/09 einen ununterbrochenen Erfolgskurs. Diese Marktperformance betrifft auch den Sommer. Auf stagnierende Nachfrage, verstärkte Preis-Leistungs-Sensitivität und einen sich verschärfenden Verdrängungswettbewerb ist die Antwort: Konsequente Qualitätsoffensive, intelligente wertgetriebene Pricing-Strategy und innovatives, dynamisches Marketing. Dazu werden die Mitarbeiter als Herzstück angesehen (vom Kostenverursacher zum Nutzenstifter.

    Der Referent sprach dann über die Seilbahnen Österreichs, die jährlich rund 500 Millionen Euro (Winterbericht 2014/15, Manova & Factsheet–Die Seilbahnen Österreich, April 2017, WKO) investieren. Kraftvolle Investitionen der Vergangenheit kann man als Grundlage des Erfolgs der Gegenwart, dynamische Qualitätsinvestitionen der Gegenwart als Erfolgsgarant der Zukunft ansehen. In Österreich werden 50% der Mittel in die Anlagen, 30 % in die Beschneiung investiert. Kitzbühel liegt mit 50% in Anlagen und 35 % in die Beschneiung über diesem Wert. Bei der Beschneiung geht es um Qualität vor Quantität. Ohne technische Beschneiung keine gesicherte Schneeauflage, ohne gesicherte Schneeauflage kein valides Geschäftsmodell Wintersport. Ohne technische Beschneiung können Qualitätsanforderungen der Kunden und Sicherheitsstandards der Skigebietsbetreiber nur unzureichend erfüllt werden. Die Erfolgsgrundlage der „Schneemanagement-Systeme“ ist eine iterative Prozesssteuerung und ein GPS-basiertes Schneehöhen-Messsystem. Grundlage für effizientes Schneemanagement sind vordefinierten Soll-Schneehöhen, vordefinierten Soll-Wirkungsgraden, vordefiniertem Wasserdurchfluss, detaillierten Ist-Schneehöhen aus Schneehöhen-Messsystem,Vergleich mit vordefinierten Soll-Schneehöhen und Rückkopplung/Steuerung der Schneeproduktion in laufender Saison und für optimierte Planwerte.

    Der dritte Abschnitt des Referates befaste sich mit dem Marketing. Hier wich die statische Struktur der Vergangenheit der dynamischen Struktur der Zukunft: Vom Push-Marketing der Vergangenheit zum Pull-Marketing der Zukunft. Von der Investition in das Produkt zur Investition in den Markt. Von der Hardware zur Software. Von der Quantität zur Qualität. Vom Einzelkämpfer (Vermarktung von Teilleistungen) zum Teamplayer (Vermarktung gesamter Leistungspalette).Von Innenorientierung / Nabelschau zur Außenorientierung / Öffnung. Vom internen Jammern zum externen dynamischen Vermarkten.

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    Thema: Interski Kongresse - Bewerbung 2023

    Peter Mall, Interski International Generalsekretär

    Erfahrungen aus den Kongressen 2011 (St. Anton, Österreich) und 2015 (Ushuaia, Argentinien)

    Österreich hatte einen Organisationslevel erreicht, der in Argentinien nicht gegeben war. Viele Innovationen aus St. Anton wurden nicht übernommen. Das OK war ausserdem wesentlich zu klein. Die Infrastruktur füe Meetings und Vorträge war völlig unzureichend. Aus den Erfahrungen und den Rückmeldung der Meinungsumfrage nach Ushuaia gilt es jetzt zu neuen Ufern aufzubrechen.

    Ergebnisse der Interski International Generalversammlung 2017 Pamporovo/Bulgarien

     Die Generalversammlung wurde am Samstag, dem 11. Juni 2017, im Plenarsaal des Hotels Perelik in Pamporovo in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr durchgeführt. Es nahmen 22 Mitgliedsländer an der Beratung teil. Es wurde eine Statutenänderung (Änderungen der Statuten) vorgenommen: Wegfall der verpflichtenden Kongresssprache „Französisch“, Finanzierung der Funktionärstätigkeit im Interski-International Präsidium durch das Mitgliedsland, verbindliche Richtlinien für die Bewerbung als Ausrichter von Interski-Kongressen, neue finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Durchführung von Interski-Kongressen (Protokoll liegt vor). Der Präsident Erich Melmer sprach von einer richtungsweisenden Generalversammlung. Die Weichen für eine neue Ausrichtung des Interski Kongresses wurden gestellt. Das erfolgreich durchgeführte World Cafe unter Einbindung aller anwesenden Nationen konnte viele Ideen in die Programmgestaltung einbringen. Durch die Erfahrungen aus Argentinien galt es ein neues Fundament für die Ausrichtung der Interski Kongresse zu erstellen.

    In regelmäßigen Skyptreffen und bei zwei Präsidiumssitzungen ( Pamporovo / Bulgarien - Mai 2016, Grantown on Spey / Schottland - Oktober 2016 ) konnten die Vorschläge für die Statutenänderung, die Geschäftsordnung des Präsidiums sowie die Leitlinie für Kongressveranstalter ausgearbeitet werden.

    Die vom werden einstimmig beschlossen und die geplanten Statutenänderungen wurden den Verbänden am 14. März 2017 übermittelt. Die Geschäftsordnung Präsidium Interski International wurde von der Generalversammlung einstimmig beschlossen.

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    Grundlagen zur Bewerbung Kitzbühel für die Durchführung des Interski International Kongresses 2023

    Christoph Burger, Projektleiter Kitzbühel-Interski 2023 , Manfred Hofer, Präsidentin-Stellvertreter Kitzbühel Tourismus & Dr. Viktoria Veider, Marktforschung Kitzbühel Tourismus

    Im gemeinsamen Referat wurde signalisiert, dass schon der Titel "myInterski der kurzen Wege" kennzeichnend für die Zielsetzung der Organisation des Kongresses sein soll. Er steht auch für die Individualisierung für Athleten und Teilnehmer.

    Kitzbühel bewirbt sich nicht zuletzt mit einer beeindruckenden Tradition und dynamischen Innovationen. Die Entwicklung des alpinen Skiports in Kitzbühel geht bis 1893 (Erstbefahrung des Kitzbühler Horns durch Franz Reisch) zurück und wird 2023 in "130 Jahre Skilauf in Kitz" gipfeln.

    Vor Ort haben sich als Partner zusammengefunden: Stadt Kitzbühel, Kitzbühel Touriosmus, Bergbahn AG Kitzbühel und der Kitzbüheler Ski Club.

    Kitzbühel ist eine Stadt in Höhenlagen von 800m bis 2.000m und ist überaus gut erreichbar. 215 Abfahrtskilometer (47% blau, 28% rot, 8% schwarz, 17% Skirouten) mit 54 Seilbahnen und Liftanlagen erwarten die Gäste.

    In der Region sind 3.222 Betten in Pensionen, Ferienwohnnung und Appartements, etwa 2.000 Betten in *- bis ***-Hotels, 2.034 Betten in ****-Hotels, 804 Betten in *****-Hotels und 350 Betten in *****S-Hotels.

    Die Durchführung des Kongresses folgt der Richtlinien: ökologisch nachhaltig - ökonomisch zweckmäßig.

    Die Kongressinfrastruktur hat alle Demo- und Einfahrpisten, einen Terrain Park und ein Nordic Center. Neben dem "Kitz Race Club" (mehr als 1.000 Personen) stehen 16 Tagungsräume mit einer Kapazität von 24 bis zu 400 Personen stehen zur Verfügung. Übersall (auch im Skigebiet) besteht (Gratis)High Spee WLAN.

    Verweisen wird im Referat auf:

    • Die ressourcenschonende Nachnutzung der Hahnenkamm-Rennen Infrastruktur
    • Die internationale Erreichbarkeit
    • Diekompakte, zentrale Lage der Veranstaltungsstätten und
    • die eventerprobte Destination für Sportgroßveranstaltungen.

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    Bewerbungskomitee für den Interski Kongress 2023 gegründet

    Im Rahmen der Fachtagung Schneesportlehrwesen in Kitzbühel wurde zwischen prominenten Vertretern der Stadt, des Tourismus und der Seilbahnen und von Interski-Austria eine Vereinbarung zur Bewerbung um die Durchführung des Internationalen Kongresses 2023 in der Region geschlossen.

    Die Präsidentin von Kitzbühel Tourismus, Signe Reisch, und Interski-Austria Präsident, Sepp Redl, freuen sich sch auf die kommenden Aufgaben. Sie werden alles daran setzen, die Vergabe durch Interski-International beim nächsten Kongress 2019 in Pamporovo (Bulgarien) zu erreichen . Nicht zuletzt durch Präsentation der hervorragenden Bedingungen für die Durchführung in Kitzbühel (im Anschluss an das Hahnenkammrennen).

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    Thema: Ausbildungen (Koordination des Lehrwesens)

    Aktuelle Ausbildungswege aus dem Bereich des Österreichischen Schischulverbandes

    Rudi Lapper (Ausbildungsleiter)

    Der Referent erinnerte an die Skilehrpläne vergangener Jahre, die immer eine bestimmte zentrale Überlegung gehabt hatten. Er skizzierte den aktuellen Skilehrweg im ÖSSV (vier aufsteigende Stufen, „Carven“ in der höchsten Stufe) und dessen positive Akzeptanz in den europäischen Fachmagazinen. Wertvollen waren die Begriffsklärungen zum „Drehen“ und „Steuern“. Ein Hinweis galt dem nunmehrigen Wert des „Schönskilaufes“ und des damit verbundenen medialen Echos. Verlangt wird vom Unterricht eine klare Struktur und eine verständliche Sprache.

    Lapper gab auch einen umfassenden Bericht zu der „Staatlichen Skilehrerausbildung“ an der Bundessportakademie Innsbruck unter seiner Leitung.

    Abgerundet wurde das Referat von einem Rückblick auf die Vorbereitung und den Einsatz des österreichischen DEMO-Teams beim Interski-International-Kongress 2015 in Ushuaia. Zielvorstellung war die Demonstration von Präzision und Eleganz. Beeindrucken die Videos zu den Trainingsfahrten (auch aus Drohnen-Perspektive).

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    Video zum Training der DEMO-Mannschaft Ushuaia 2015

    Aktuelle Ausbildungswege aus dem Bereich der Verband der Österreichischen Schneesportinstruktoren

    Dr. Stefan Schiel (Technikkommission des ÖVSI)

    Von den Instruktoren war zu hören, dass bei der Interpretation des Österreichischen Skilehrplans besonders auf die Erwartungshaltung der SchülerInnen Bedacht genommen wird. Erst soll das Lernziel der SchülerInnen im Dialog mit ihnen herausgearbeitet werden, ehe man auf Basis des eigenen Fachwissens auf die entsprechende Methodik für den Unterrichtsaufbau zurückgreift.

    In den letzten Jahren haben sich die Instruktoren unter der Leitung von Mag. Norbert Meister (Ausbildungsleiter BSPA) besonders stark mit der Interaktion zwischen Lehrern und Schülern bzw. Auszubildenden auseinandergesetzt. Einerseits wird mit dem "WIR Konzept (Wahrnehmen, Innensicht, Reflexion)" eine Feedbackmethode eingesetzt, andererseits wird der Lehrplan im Sinne des pädagogischen Konzepts „Vom Anfänger zum persönlichen Optimum“ interpretiert.

    Dem parallelen Skisteuern wird beim Unterrichten besondere Bedeutung beigemessen. Es soll möglichst auf direktem Weg, ohne Umlernen, erreicht werden.

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    Aktuelle Ausbildungswege aus dem Bereich Österreichischer Arbeitskreis Schneesport an Schulen und Hochschulen

    Prof. Mag. Peter Ankner (Ausbildungsleiter) & FI Prof. Mag. Gerhard Angerer

    Die Referenten beschreiben die Ausbildungen im Bereich Skilauf mit den wichtigsten Kernthemen  des österreichischen Arbeitskreises für Schneesport an Schulen und Hochschulen. Ein Kernthema sind die Bildungsziele (Kompetenzen), die die Studierende und Lehrer/innene in den Ausbildungen erwerben sollten.

    Weiteres werden die Rahmenbedingungen sowie die Prüfungsanforderungen erklärt.

    Die Schwerpunkte in der praktischen, methodischen und didaktischen Ausbildung liegt in der Zielgruppe Kinder- und Jugendunterricht. Auch der österreichische Skilehrweg wurde in diesem Arbeitskreis auf diese Zielgruppe adaptiert.

    Ziel der Ausbildungen an den Universitäten (ISW und USI) und Pädagogischen Hochschulen ist es, die Studierenden und Lehrer/innen bestmöglich auf die Schulung der Schüler/innen im Bereich Skilauf auf die Wintersportwoche vorzubereiten und so die Schüler/innen für den Schneesport auch langfristig zu begeistern.

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    Video (Anforderungen BegleitlehrerInnen) öffnen

    Snowsport Austria
    ÖVSI
    ÖAK
    Interski